Kurztrip in die Wüste: Citynah und doch Einöde – geht das?

Andreas & Svens Frage:

Hallo Sarah, erstmal vielen Dank für Deine Website, sie ist für die Reisevorbereitung weit aus wertvoller als ein Reiseführer 🙂 Wir möchte gerne die Wüste sehen. Liwa ist uns zu weit und wir wollen auch ungerne eine organisierte Tour. Am liebsten wollen wir eine Wüste mit dem Mietwagen erkunden. Welche Wüste wäre von Abu Dhabi aus am schnellsten zu erreichen umd gleichzeitig sehenswert? Es wäre toll, wenn Du uns einen Tipp geben könntest.

Meine Antwort:

Hallo Ihr beiden, da muss ich leider etwas ausholen. 😉 Also es verhält sich so: Es handelt sich um ein und dieselbe Wüste (Rub Al-Khali), die rund um Abu Dhabi zu finden ist und auf der Abu Dhabi letztlich auch gebaut wurde. In der Stadt selbst merkt man davon kaum was, doch sobald man raus fährt (z.B. Richtung Liwa Oase), stößt man immer weiter in eine „öde“ Sandlandschaft vor. Das Problem ist, dass diese Einöde in der Nähe der Stadt für mein Dafürhalten nicht besonders sehenswert ist – und zwar aus zwei Gründen:

1. Es handelt sich um eine mit Sand bedeckte flache Landschaft.
2. Es sind noch recht viele – oft auch unschöne – Zivilisationspuren zu sehen, Straßen und Sendemasten und/oder Industrienanlagen, Großbaustellen oder Arbeiterwohncamps etc.

Das passt natürlich nicht zu dem Traum der Touristen, die eine Bilderbuchwüste live erleben möchten mit sanften Hügeln aus feinem Sand, die nur Einsamkeit und Schönheit ausstrahlen.

Eines vorweg: Solche „idealen“ Wüstenpanoramen könnt Ihr in Abu Dhabi durchaus sehen, aber aus den oben genannten Gründen nicht nahe der City. Man muss sich schon auf den Weg machen und Richtung Liwa (zum Beispiel zum Hotel Qasr Al Sarab oder zur Moreeb Düne) fahren. Es bietet sich meiner Meinung nach unbedingt an, den Kurz-Aufenthalt in einem Wüstenhotel wie dem Qasr Al Sarab nahe der Liwa-Oase direkt miteinzuplanen, damit das Erlebnis „Wüste“ nicht zu kurz kommen muss.

Auf der Strecke City – Liwa-Oase merkt man, wie die Dünen nahe der Straße langsam immer höher, schöner und zusammenhängender werden. Irgendwo, noch weit entfernt von Liwa, fahren die Jeeps mit den geführten Wüstentouren von der Straße ab und fahren zu ihrem Camp, wo dann das Programm abgezogen wird. Ohne zu wissen, wo das genau ist: Die suchen sich einen Punkt aus, der ihnen ein guter Kompromiss zu sein scheint: Man hat nicht zu viel Fahrzeit von der Stadt aus und somit auch nicht die pure, schöne Wüste, kann aber schon – eben dann zusammen mit einem großen Pulk von Menschen – auf ein paar niedrigen Dünen herumklettern, bevor das Essen serviert wird.

Nun könntet Ihr es ja genauso machen. Ihr fahrt einfach Richtung Liwa, solange Ihr Lust und Zeit habt und schaut Euch während der Fahrt den wundersamen Wandel der Landschaft an. Und wenn Ihr es irgendwo schön findet, haltet Ihr eben kurz mal. Dabei muss ich Euch nur dringend auf zwei Dinge hinweisen:

1. Ein paar Meter neben der Straße und damit zwischen Euch und der Dünenlandschaft befinden sich meist Maschendrahtzäune, die verhindern sollen, dass Kamele auf die Straße rennen. Alle paar Kilometer gibt es mal ein Tor, das aber meist geschlossen ist. Ich nehme an, die Tourenanbieter haben Schlüssel dafür. Ab und an steht aber auch eines offen, das kann man aber vorher natürlich nicht wissen.
2. Mit Eurem Mietwagen dürft Ihr nicht im Wüstensand fahren, das wäre zu gefährlich! Ihr müsstet ihn also – sofern Ihr auf ein offenes Tor stoßt – mangels Parkplätzen an der perfekten Stelle am Straßenrand stehen lassen und dann die paar Meter zum und durch das Tor zu Fuß laufen, um ein bisschen in den Dünen wandeln zu können. Das Abstellen des Wagens ist aber natürlich nicht überall erlaubt.

Dennoch würde ich sagen, es ist den Versuch wert, einfach mal in die Richtung aufzubrechen. Und weil Ihr also nicht wisst, ob sich eine gute, spontane Gelegenheit bietet, am Straßenrand auszusteigen und durch den Zaun zu gelangen, wäre es vielleicht eine Option, sich ein konkretes Ziel zu suchen, dass Richtung Liwa liegt. Dann fahrt Ihr nicht ganz ohne festen Plan in die Einöde. Wenn Ihr unterwegs seid, merkt Ihr ja ganz schnell, ob Ihr noch ein bisschen tiefer in die Wüste weiterfahren und schauen möchtet oder lieber umkehrt.

Anbieten würden sich als Ziele:

1. Das Emirates National Auto Museum an der E65. Später nach dem Passieren des Museums kommt auf der E65 eine Adnoc Service Station – die könnte auch ein, wenn auch zugegebenermaßen unspektakuläres, Zwischenziel sein. Immerhin sind auf Höhe der Tankstelle die Dünen schon hübscher als auf Höhe des Museums.

2. Madinat Zayed mit dem Tilal Liwa Hotel an der E45. In der Stadt ist nicht so viel los, aber Ihr könntet in dem Hotel eine Erfrischung zu Euch nehmen. Ihr könntet sogar anfragen, ob Ihr als Nicht-Hotel-Gäste auch an einer der hoteleigenen Desert Activities (sind in der Regel in viel kleinerem Rahmen als die klassischen Safari Tours, weil ja nur auf Hotelgäste ausgelegt) teilnehmen könntet. Aber bitte vorher reservieren bzw. alles abklären, um Entäuschungen zu vermeiden.

3. Die Moreeb Düne

Hierbei handelt es sich um die höchste Düne der Rub Al-Khali und die Straße dorthin führt durch ein wunderschönes Wüstenpanorama und ist zudem kaum befahren, sodass man in Ruhe auch mal am Straßenrand anhalten kann. Hier gibt es auch keine lästigen Absperrungen zwischen Dünen und Straße. Dieses Ziel ist jedoch am weitesten entfernt von Abu Dhabi City (ca. 3 Stunden Fahrt für eine Strecke) und wenn man bis hierhin fährt, kann man meiner Meinung nach gleich noch eine Nacht in einem der umliegenden Wüstenhotels buchen, damit es nicht zu anstrengend wird. Details zu der Düne habe ich in meinem Beitrag zur Moreeb Düne festgehalten.

Zu guter Letzt: Schaut es Euch ruhig mal ganz genau bei Google Maps an. Da kann man ganz gut sehen, wo es wüstiger wird (mit dem Mausrad ordentlich ranzoomen!), indem man auf die feinen Wellen achtet, die der Sand formt. 🙂

Sarah
Werde Fan!

Sarah

In Luxus-Hotels residieren. Durch Sanddünen wandeln. Dem Muezzin-Ruf lauschen. Die Hitze aushalten. Arabische Vorspeisen genießen. Architektonischen Wahnsinn bestaunen. Abu Dhabi lieben! 🙂
Sarah
Werde Fan!

11 Gedanken zu „Kurztrip in die Wüste: Citynah und doch Einöde – geht das?

  1. Hallo Sarah,
    erstmal danke für die vielen tollen Infos hier in deinem Blog. Wir sind in 4 Wochen für einen Tag in Abu Dhabi (Kreuzfahrt, Abfahrt wieder um 17:00 Uhr) und würden auch gern abseits der geführten „Wüstensafaris“ mit dem Mietwagen auf eigene Faust in Richtung Wüste aufbrechen. Ich habe deinen Tipp beherzigt und mir in Google Maps mal die Dünen in höchster Zoomstufe angeschaut. Mir scheint die Straße, die östlich der E65 parallel dazu nach Süden führt, ganz lohnenswert. Nach 1,5 h wäre man etwa hier:
    https://www.google.de/maps/place/Wathba+Camping/@23.6046132,54.7463703,2672m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x3e60f7addf294e5f:0x52975b20b83670b2!8m2!3d23.6066311!4d54.7504976?hl=de

    Dort scheint man ja noch ein Stück weiter nach Süden zu kommen, wo dann kein Grünstreifen mehr ist. Wie findest Du die Idee? Hab ich was übersehen?

    LG
    Marc

    1. Hi Marc, ich finde, das sieht tatsächlich interessant aus! Kenne diese Strecke zwar nicht, aber so wie es auf den Satellitenbildern ausschaut, scheint es ja zumindest eine befestigte Straße zu sein. Man könnte ja tatsächlich wenigstens bis zu diesem Punkt namens „Wathba Camping“ fahren – da scheinen schöne Dünen zu sein, wahrscheinlich hat man deswegen da auch diesen Campingplatz erreichtet. Vielleicht kann man da in der Nähe irgendwo anhalten und ein bisschen herumspazieren.

      Und passt auf Euch auf! Nehmt sicherheitshalber einen SUV für diese Fahrt und bleibt auf den befestigten Wegen, packt genug Wasser ein, achtet darauf, dass der Tank voll ist, die Handys vollen Akku haben und Ihr eine Notrufnummer dabi habt für den Fall einer Panne.

      1. Hallo Sarah,

        schön das du doch noch aktiv bist – ich hatte nach den ersten Tagen abwarten und aufgrund der etwas älteren Artikel schon gedacht, dass der Blog „eingeschlafen“ ist. Aber irgendwie landet man beim googlen nach Abu Dhabi ja doch immer wieder bei Dir. Und da ist mir dein Update zu den Taxipreisen aufgefallen und ich hab doch noch mal auf diese Seite hier geschaut.

        Wir haben inzwischen unsere Planung etwas umgestellt. Das mit der Mietwagentour ist uns doch zu stressig und zeitlich zu riskant wegen der Abfahrt um 17:00 Uhr. Wir werden uns jetzt die Moschee anschauen, dann je nach Wetter evtl. an den Strand und am frühen Nachmittag noch eine gemütliche EcoDonut Tour durch die Mangroven (danke für den Tip!).

        Die Wüstentour ist jetzt für unseren vorletzten Tag in Dubai geplant – wir wollen uns nachmittags ein Taxi schnappen und etwa eine knappe Stunde östlich fahren, bis etwa hier:

        https://www.google.de/maps/place/2nd+December+Cafeteria/@25.0416198,55.7291278,766m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x3ef59c46e8ada5ff:0xcd57cc929aa1f115!8m2!3d25.0410512!4d55.7320514?hl=de

        und uns dort den Sonnenuntergang anschauen. Straße ist befestigt, und man kommt laut Google Streetview problemlos in die Dünen. Da ist dann auch egal, wenn auf dem Rückweg Stau o.ä. ist. Das ist zwar etwas teurer als ein Mietwagen, aber dafür auch deutlich einfacher in der Organisation. Drück die Daumen, dass das klappt – mein Sohn will unbedingt auf eine Sanddüne klettern.

        Die Dünen dort sind zwar nicht so spektakulär wie in Richtung Liwa Oase, aber letzteres werden wir bestimmt irgenwann mal nachholen. Ich wünsche Dir schöne Feiertage und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

        LG
        Marc

        1. Hi Marc, ich muss mich entschuldigen. In den letzten Wochen hat mich die akute Unlust gepackt und ich war etwas länger nicht auf dem Blog aktiv.

          Danke jedenfalls für Dein Update, das klingt allerdings spannend. Wo zum Henker hast Du bloß diese Cafeteria namens „2nd December“ aufgetan? 😀 Ich muss wirklich staunen… habe noch nie davon gehört. Das scheint ja ein kleiner Kiosk zu sein, quasi mitten im Nirgendwo, wo sich die Leute erfrischen, die zum Dune Bashing rausfahren oder damit fertig sind. Dann kann dieser Punkt ja gar nicht so verkehrt sein! 😉

          Und den Taxifahrer möchtet Ihr dann warten lassen, während das Taxameter weiter zählt? Hm, ich hoffe, Ihr fühlt Euch dann nicht gehetzt? Würde mich so oder so sehr freuen, wenn Ihr mir berichtet, ob das mit dem Taxi geklappt hat und ob es sich Eurer Meinung nach gelohnt hat, diesen Punkt anzufahren. Vielleicht hat der Taxifahrer ja auch noch eine ganz andere Idee…?

          1. Hallo Sarah,

            kurze Rückmeldung von mir:

            Der Wüstentrip hat geklappt. Wir haben bei den Dubai Theme Parks ein Taxi bestiegen und nach etwas längerer Diskussion, während der sich ein Pulk von Taxifahrern um uns gebildet hat, konnten wir verständlich machen, was wir vorhaben. Auch die Navigation war nicht so einfach, da keiner so richtig wusste, wo wir hinwollen – aber das war zu erwarten. Ich hab dann mein Handy als Navi benutzt und die Sprachausgabe auf englisch übersetzt. Wir sind mit dem Taxi über eine Stunde unterwegs gewesen und der Taxifahrer war total nett. Der hat uns auch auf frei laufende Kamele o.ö. aufmerksam gemacht. Als wir dann an der 2nd December Cafeteria angekommen sind, hat der Fahrer dort eine Stunde gewartet, während wir zu Fuß in die Wüste marschiert sind. Eigentlich hätte er dafür nochmal 30 AED (0,5 AED pro min warten) abrechnen können, aber auf dem Taxameter habe ich dazu nichts gefunden – er hat dafür ein sehr großzügiges Trinkgeld bekommen. Er selbst fand den Spot auch ziemlich cool und hat ordentlich Fotos gemacht. Es scheinen, zumindest am späten Nachmittag, dort auch keine Jeep-Touren mehr unterwegs zu sein. Abgesehen von ein paar Emiratis mit ihren Familien waren wir allein und nach ein paar 100 Metern war die Straße außer Sicht und echtes Wüstenfeeling kam auf. Der späte Nachmittag, ist auch die beste Zeit für Fotos, da die Strukturen im Sand dann am Besten zur Geltung kommen. Alles in allem hat sich der Ausflug mehr als gelohnt. Wir waren fast 3,5 Stunden unterwegs und haben inkl. Trinkgeld etwas über 400 AED bezahlt.

            Abu Dhabi hat uns auch sehr gut gefallen. Allerdings scheint das Thema Abzocke durch Taxifahrer am Kreuzfahrtterminal scheinbar doch an Bedeutung zu gewinnen. Wir haben auf der Fahrt zur Moschee so einen Fahrer erwischt, den wir 10 Minuten lang überzeugen mussten, dass er uns wirklich nur zum gewünschten Ziel fährt. Auf Nachfrage bezüglich Taxameter hat er mich auch noch angelogen und behauptet, dass es laufen würde um am Ende doch einen fiktiven Festpreis abzurechnen. Aber dass war eine Ausnahme – wir sind an dem Tag noch mit 3 anderen Taxis in Abu Dhabi unterwegs gewesen – jeweils ohne Probleme.

            Und zu der Tour mit den Elektro-Booten durch die Mangroven kann ich noch folgende Anmerkungen geben:
            1.) Zeit mitbringen!: wenn man wirklich in die schmalen zugewachsenen Seitenarme fahren möchte, braucht man mindestens 3 Stunden Zeit – bei der 2 Stunden Tour fährt man im Prinzip nur auf dem ausgebaggerten Hauptarm, auf dem auch schon mal Lastkäne entgegen kommen können.
            2.) Niedrigwasser meiden! Wenn man zeitlich flexibel ist, sollte man vorher die Zeiten von Ebbe und Flut in Erfahrung bringen und nicht bei Niedrigwasser fahren, da sonst auch die Seitenarme tabu sind.
            3.) Badesachen mitnehmen! Nach 45 min kommt eine Anlegestelle mit kleinem Badestrand. Wir waren ganz allein da und es war traumhaft schön, im Grünen zu baden und im Hintergrund die Skyline von Abu Dhabi zu sehen.

            So das soll es von mir gewesen sein, wir werden bestimmt irgendwann nochmal wiederkommen und dann evtl. die Liwa Oase besuchen.

            LG Marc

          2. Lieber Marc, wow!!! Danke für die ausführliche Rückmeldung, das war wirklich SEHR interessant zu lesen.

            Ich denke, ich werde im Mai dann auch mal diesen Punkt in der Wüste ansteuern und dann diesen Artikel um Bildmaterial und dem Hinweis erweitern, dass sich das Ganze als Ausflugsgziel eignet.
            Und zu den Bootsfahrten mache ich demnächst auch noch einen eigenen Artikel. All Deine wertvollen Hinweise werden darin dann selbstverständlich auch aufgenommen!

  2. Hallo Sarah,
    wir haben es getan 🙂
    Mit dem Mietwagen sind wir in die Wüste und haben eine Nacht im Tilal Liwa Hotel (vorher natürlich gebucht) verbracht. Von Abu Dhabi aus waren es ca. 170 km (wenn man sich nicht verfährt…hihi). Auf dem Weg dorthin konnten wir dann schon tolle Wüstenlandschaften sehen.
    Touren haben wir vom Hotel aus nicht gebucht, da es für uns völlig ausreichend war, vom Hotel aus direkt in die Wüste zu spazieren. Wir haben alles mitgenommen: Wüste bei Sonnenschein, Wüste im Sonnenuntergang (tolles Farbenspiel), Wüste bei Nacht mit herrlichem Sternenhimmel.
    Fazit: 2 Super-Tage in der Wüste

    1. Aaaaah, Andrea! Ich freu mich so, dass Du Dich zurückmeldest und es Euch gefallen hat. Tausend Dank, dass Du Deine Erfahrungen hier teilst! Habt Ihr denn dafür eine Nacht in einem anderen Hotel „geschwänzt“ oder habt Ihr das direkt in dieser Reihenfolge gebucht: City Hotel 1, Tilal Liwa Hotel, City Hotel 2? Das Problem scheint nämlich oft zu sein, dass die Urlauber sich erst nach dem Buchen des Hotels in Abu Dhabi City bewusst werden, dass es doch ganz schön wäre, mindestens eine Nacht in der Wüste zu verbringen. Naja, aber auch dafür gibt es ja eine Lösung: Nächstes Mal wird dann einfach direkt mehr Zeit für die Wüste eingeplant. 🙂 Sind eigentlich viele Touristen im Tilal Liwa gewesen? Ich frage, weil es mit im Qasr Al Sarab Wüstenhotel immer recht leer vorkam…

      1. Hallo Sarah, wir haben erst jetzt Deine Antwort entdeckt 🙂

        Also….ja, wir hatten komplett die Reise (Flug & Hotel) für Abu Dhabi schon gebucht und uns dann erst überlegt, eine „Wüstennacht“ einzuschieben. Wir haben dann zwar für 1 Nacht doppelt bezahlt, aber wir mussten dann nicht in Abu Dhabi extra auschecken und wieder einchecken, sondern sind nur mit einer kleinen Reisetasche in die Wüste gereist. Dies hatte auch was Nettes. Wir wollten aber auch tatsächlich nur 1 Nacht in der Wüste verbringen, bei mehr Übernachtungen sollte man schon anders planen (allein wegen der Finanzen).

        Ja, das Tilal Liwa Hotel war recht übersichtlich, was die Hotelgäste betraf. Das war vermutlich auch unser Glück, denn unser Übernachtungspreis war ein echtes Schnäppchen, welches wir vorab von Deutschland aus im Internet gebucht hatten (ich schreibe jetzt nicht wo, weil ich nicht weiss, ob wir in Deinem Blog Schleichwerbung machen dürfen….:-))

        1. Liebe Andrea, ich habe nichts dagegen, wenn gute und günstige Anbieter genannt werden, damit alle davon profitieren können. 😉 Aber oft ist es ja so, dass man einfach Glück haben muss und dann theoretisch überall fündig werden kann, weil sich die Schnäppchen nicht auf eine bestimmte Buchungsplattform konzentrieren. Schön, dass Ihr es auch ruhig hattet, obwohl Ihr zu einer beliebten Reisezeit in den UAE wart: Offenbar ist man in den Wüstenhotels dann also wirklich meist unter sich, was ja auch gut ist, denn Trubel und die sandige Einöde passen nicht so gut zusammen, hehe. Freut mich übrigens zu lesen, dass Ihr Eure Doppelbuchung nicht bereut habt und ihr sogar etwas Positives abgewinnen konntet. Ich denke, das macht anderen Lesern Mut, es Euch gleichzutun.

        2. Hey Andrea, ich habe nichts dagegen, wenn hier gute und preisgünstige Anbieter von was-auch-immer rund um Abu Dhabi genannt werden. Wäre doch schön, wenn andere auch davon profitieren könnten. Nur verhält es sich ja leider meist so, dass man viel Glück haben muss und so einen Schnapper dann theoretisch überall machen kann, denn die wenigsten Buchungsplattformen sind immer die günstigsten. 😉

          Schön, zu lesen, dass Ihr es im Tilal auch ruhig hattet. Offenbar ist man in den Wüstenhotels in Abu Dhabi dann doch eher unter sich und kann ganz ohne Trubel abschalten. Das ist gut so, denn die Atmosphäre im Hotel muss ja auch ein bisschen zur umgebenden wüsten Einöde passen.

          Dass Ihr die Doppelbuchung nicht bereut habt und ihr sogar noch explizit etwas Positives abgewinnen konntet, ist toll! Sicher möchten es Euch nun einige Leser gleichtun…

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