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Touren & Ausflüge für Abu Dhabi buchen: Wann, was, wo?

Oft werde ich gefragt, ob ich Aktivitäten wie beispielsweise eine Desert Safari, eine Bustour oder Ähnliches von daheim aus buchen würde oder ob man das auch vor Ort in Abu Dhabi erledigen kann.

Ich buche alle Tickets (übrigens auch Hotels!) immer schon im Voraus und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Ich kann mir mehrere Angebote schon Wochen vor der Reise in Ruhe ansehen und Preise sowie Leistungen und ggf. sogar auch Bewertungen miteinander vergleichen.
  2. Ich laufe nicht Gefahr, dass mein favorisierter Anbieter wegen Kurzfristigkeit keine oder nur noch überteuerte Plätze mehr frei hat.
  3. Ich komme so in den Genuss eventueller Online- oder Frühbucherrabatte, die besten Beispiele hier dürften die Big Bus Tour durch Abu Dhabi oder der Burj Khalifa sein, den Ihr bei Eurem Tagesausflug nach Dubai sicher sehen möchtet!
  4. Es verdient keine Vermittleragentur oder kein Hotelconcierge beim Buchen eines Angebots mit und so wird der Preis nicht unnötig nach oben getrieben.
  5. Alle Fragen, zum Beispiel zu gesundheitlichen Bedenken oder zu speziellen Essenswünschen, die sich mir im Vorfeld stellen, kann ich im direkten Kontakt per Mail mit dem Tourenanbieter klären und habe alle Aussagen dann schriftlich – und im Urlaub keinen Stress mehr mit der Klärung von Unklarheiten. Denn auch wenn alle Servicemitarbeiter im Tourismussektor Englisch sprechen, so ist das Niveau sehr unterschiedlich und manchmal habe ich den Eindruck, dass einige insbesondere mündlich nur ein so begrenztes Vokabular draufhaben, dass es gerade so zur Ausübung ihrer täglichen Arbeit langt.

Natürlich: Ein Haken bleibt, denn so bin ich gezwungen, alle Tage in Abu Dhabi genau durchzuplanen. Immerhin muss ich mich ja bei der Vorabbuchung auf ein Datum und eine Uhrzeit festlegen. Aber das ist es mir aus den oben genannten 5 Gründen wirklich wert. Und es gibt Abhilfe: Achtet einfach beim Befüllen Eures „Urlaubsterminkalenders“ darauf, dass Ihr genügend Freiraum für spontane Aktivitäten und genügend Zeit zum Ausspannen mit einplant! 😉

Welche Tour ich für die Wüste empfehle?

Viele Leser möchten wissen, welche Wüstentour ich gemacht habe und empfehlen kann. Nun ist es so, dass ich diese typischen geführten Safaris absichtlich noch nie mitgemacht habe, weil ich nicht in einer großen Gruppe in ein zweckmäßig-modernes Wüstencamp gebracht werden wollte, wo in straffer Abfolge neben Kamelreiten, Dunebashing, Sandboarding auch noch Bauchtanz und ein Barbecue veranstaltet wird.

Mir war immer auch die Einsamkeit und Ursprünglichkeit der Wüste wichtig. Ich wollte sie pur erleben und daher habe ich es immer so gemacht, dass ich für ein paar Tage in ein Wüstenhotel weit entfernt von der Stadt eingecheckt habe und von dort aus entweder mit dem Mietwagen umhergefahren oder in den hotelnahen Dünen umhergewandert bin oder an den kleinen, auf ein Thema konzentrierten Aktivitäten-Touren des Hotels teilgenommen habe (meist nur in Minigruppen).

Es verhält sich nämlich so: Je weiter man sich südlich Richtung Liwa Oase (wo es auch ein paar wenige Hotels gibt) bewegt, desto schöner und unberührter ist die Rub Al-Khali Wüste, desto höher sind die Dünen und desto weniger Zivilisationsspuren wie Baustellen oder Arbeitercamps stören die Aussicht.

Diesen Luxus hat man bei den Touren nicht unbedingt, denn dort ist natürlich alles eher auf Zweckmäßigkeit ausgerichtet, damit möglichst viele Menschen möglichst bequem ein paar unterhaltsame Stunden miteinander verbringen können. Dass das alles ist der Wüste stattfindet ist meiner Meinung nach eher nebensächlich – viele der Tourenaktivitäten könnte man auch im Park oder am Hotelstrand anbieten. Aber das ist freilich Geschmackssache und ich weiß, dass manchen Urlaubern einfach Zeit und/oder Geld fehlen, um es genauso wie ich zu machen und – soweit ohne Gefahr möglich – auf eigene Faust tiefer in die Wüste zu fahren und dann in einem tollen Hotel zwischen den Dünen zu übernachten.

Der langen Rede kurzer Sinn: Aktuell kann ich nicht aus persönlicher Erfahrung sprechen, wenn es darum geht, Tourenabieter für Wüstenausflüge zu empfehlen. Im Internet findet man aber einige, die auch recht gut bewertet wurden und von denen auch schon Leser meines Blogs zufrieden zurückgekehrt sind und mir anschließend geschrieben haben. Wenn Ihr also so eine typische Halbtagestour mit Kamelritt & Co. buchen möchtet (und das solltet Ihr unbedingt tun, bevor Ihr die Wüste gar nicht zu Gesicht bekommt!), dann schaut doch zum Beispiel mal, ob bei den Wüstensafaris von rent-a-guide etwas für Euch dabei ist. Zu meiner freudigen Überraschung musste ich feststellen: Dort gibt es neuerdings sogar eine Tour in die Liwa-Oase! 🙂

Schreibt mir einen Kommentar: Habt Ihr an einer Tour teilgenommen? Wenn ja, wie hat es Euch gefallen und würdet Ihr sagen, dass ich etwas verpasst habe, weil ich diese Touren bisher gemieden habe?

Qasr Al Sarab: Transfer, Nebenkosten & weitere Reisestipps

Dass ich ein Fan vom Qasr-Hotel mitten im der geheimnisvollen Rub al-Khali bin, dürfte aufmerksamen Lesern meines Blogs nicht entgangen sein. Zweimal habe ich dort schon übernachtet und jedes Mal war ich traurig, wenn nach 2-3 Tagen die Abreise näher rückte. Weil dieses Hotel nicht ganz billig ist, kann ich gut verstehen, dass einige von Euch ihre Zweifel erst beseitigen möchten, bevor sie buchen. Deswegen sammle ich Eure wichtigsten Fragen diesbezüglich hier.

1.) Gibt es zum Qasr Al Sarab einen Transfer?

Ja, das Hotel bietet seinen Gästen an, sie direkt vom Flughafen mit einem Limousinen-Transfer abzuholen – das kostet jedoch ein kleines Vermögen von Hin und Zurück rund 400 EUR! Spart das Geld lieber und gönnt Euch eine Nacht mehr im Wüstenhotel, indem Ihr die günstigeren Alternativen nutzt.

Möglichkeit 1: Nehmt Euch einen Mietwagen, das kostet beispielsweise bei Europcar (Stand 2014) in der kleinsten Fahrzeugklasse zirka 50 EUR für drei Tage. Und glaubt mir: Die Spritpreise sind mit weniger als 2 AED (entspricht ca. 0,40 EUR) pro Liter in den Emiraten geradezu unverschämt billig! Ein weiterer Vorteil: Ihr seid mobil und könnt auf eigene Faust durch die Wüste fahren und zum Beispiel dem Automuseum und der Moreeb Düne einen Besuch abstatten.

Möglichkeit 2: Fahrt mit dem Taxi von Abu Dhabi City aus zum Qasr Al Sarab Hotel. Das habe ich selbst noch nicht gemacht, aber mehrere Leser haben mir berichtet, dass das bei ihnen problemlos geklappt habe. Taxifahrer, die diese Strecke fahren, findet Ihr auf jeden Fall am Abu Dhabi Bus Terminal. Für rund 350 AED (entspricht ca. 70 EUR) pro Strecke hat der Taxifahrer sie in die Wüste gebracht und wie versprochen auch wieder abgeholt. Wer also partout keinen Mietwagen selber fahren will, ist mit dieser Variante inkl. Trinkgeld noch immer ca. 50% günstiger dran als mit dem hoteleigenen Transfer. Und keine Angst: Die Taxipreise sind in Abu Dhabi nicht verhandelbar, hängen in jedem Fahrzeug aus und alle Fahrer müssen das Taxameter per Gesetz angeschaltet haben. Ihr seid also auf der sicheren Seite und könnt die Kosten genau im Voraus abschätzen!

2.) Mit welchen Nebenkosten muss man rechnen?

Gäste des Wüstenhotels müssen sich natürlich darüber im Klaren sein, dass es für Zwischenmahlzeiten und Abendessen (das Frühstück ist in der Regel im Zimmerpreis inbegriffen) nicht viele Auswahlmöglichkeiten gibt. Immerhin befindet man sich mitten im Niemandsland und da muss man schon mit den drei Hotelrestaurants Vorlieb nehmen! Diese sind nicht gerade günstig, was aber auch verständlich ist – immerhin ist es ein riesiger logistischer Aufwand, die Lebensmittel in großer Auswahl und in regelmäßigen Abständen in die Wüste zu bringen, damit dort für jeden Geschmack frische Speisen zubereitet werden können. Glaubt mir: Hier ist alles vom Feinsten, es wird Euch an nichts fehlen! Das Buffet im Al Waha ist ein Traum und so üppig, dass man weinen möchte, weil man es auch am letzten Abend wieder nicht geschafft hat, von allen Törtchen zu probieren, die liebevoll in der Dessertsektion aufgetürmt wurden…

Um Euch einen Anhaltspunkt zu geben: Zu zweit haben wir (Stand 2013) im Buffetrestaurant Al Waha inkl. Getränken etwas mehr als 510 AED bezahlt, im italienisch-mediterranen Restaurant Ghadeer inkl. Vorspeise und Getränken etwas mehr als 410 AED. Zwei non-alkoholische Cocktails und ein Burger an der Pool-Bar schlugen mit AED 160 zu Buche. Ein weiteres wichtiges Thema: Getränke! Etwa 4-6 kleine Wasserflaschen stehen auf den Zimmern zur kostenlosen Verfügung und der Vorrat wird täglich durch den Zimmerservice aufgefüllt. Am Pool wie auch auf den Ausflügen wird man ebenfalls mit gratis Trinkwasser versorgt. Es kann aber natürlich nie schaden, wenn man noch einen eigenen Vorrat an Wasser dabei hat. Apropos Ausflüge: Diese kosten natürlich auch extra, ebenso wie die Spa-Anwendungen. Für das Dune Bashing haben wir zu zweit rund 680 AED bezahlt, für den Desert Walk 290 AED. Die Partnermassage „Desert Romance“ mit Milchbad hat rund 1550 AED gekostet.

3.) Welches ist der beste Weg zum Qasr Al Sarab?

Am schnellsten seid Ihr, wenn Ihr von der E11 Richtung Al Ghweifat auf die E65 (das ist der erste Abzweig Richtung Süden, der an der östlichen Spitze der Liwa-Oase endet – oft hat die Straße auf aktuellen Karten keinen Namen) in südlicher Richtung nach Hamim (von dort führt eine einsame Wüstenstraße durch die schönsten Dünen direkt zum Hotel – ist aber alles ausgeschildert!) abbiegt. Nicht weit von der Abzweigung auf die E65 kommt Ihr auch an dem verrückten Automuseum vorbei, das Ihr nicht auslassen solltet.


Größere Kartenansicht
Wenn Ihr Zeit habt und die karge Schönheit der Wüste länger auf Euch wirken lassen wollt, dann bleibt einfach etwas länger auf der E11 und nehmt dann die E45 nach Süden Richung Liwa-Oase. Auf dieser Route kommt Ihr die Gelegenheit, die Oase genauer zu betrachten, weil Ihr diese dann ja ab Mezaira‘a in östlicher Richtung durchfahren müsst, wenn Ihr nach Hamim wollt.

3.) Wo finde ich auf dem Weg zum Qasr Al Sarab eine Tankstelle?

Tankstellen gibt es im Emirat Abu Dhabi auch in der Wüste – wenn auch nicht allzu viele. Also nehmt am besten jede sich bietende Gelegenheit wahr, um den Tank aufzufüllen! Wenn Ihr den oben beschriebenen Weg, also die E65 von nehmt, dann findet Ihr auf jeden Fall in Hamim (das ist der Ort, von dem aus eine einsame Straße zum Qasr Al Sarab führt) eine Tankstelle vor. Ich meine auf der E65 noch eine Tankstelle gesehen zu haben, nicht weit vom Automuseum. Aber: Wer in Abu Dhabi mit vollem Tank startet, schafft es locker bis Hamim und muss sich keine Sorgen machen. Denn immerhin ist es sehr unwahrscheinlich, sich zu verfahren auf einer geraden Straße durch die Wüste. 😉 Wenn Ihr etwas länger durch die Wüste fahren möchtet und erst den späteren Abzweig Richtung Liwa, also die E45, von der Küstenstraße E11 aus nehmen wollt, dann könnt Ihr in Madinat Zayed oder in Mezaira’a tanken, bevor Ihr Hamim erreicht.

Wüstensafari ohne Dune Bashing?

Petras Frage:

Hallo Sarah, mein Mann und ich werden im Februar für 4 Tage in Abu Dhabi sein. Meine Frage: Wir würden gerne eine Wüstensafari machen, allerdings bin ich mit meinem Magen sehr empfindlich. Ich habe gelesen, dass die Fahrer beim sogenannten Dune Bashing sehr rasant fahren. Gibt es auch eine Wüstentour, die etwas softer ist? Kannst du mir jemand empfehlen, der so eine Tour anbietet?

Meine Antwort:

Liebe Petra, gern versuche ich Dir weiterzuhelfen, aber ich muss gleich sagen, dass ich so eine Wüstensafari noch nie gebucht habe, weil mir dieser durchgeplante und geradezu vollgestopfte Tagesablauf dieser Tagestouren der Erlebnisagenturen nicht besonders zusagt (Henna, Bauchtanz, Sandboarden, Kamelritt, Dune Bashing, Barbecue…).

Aber zurück zu Deiner Frage: Es gibt die Möglichkeit, neben einer Wüstensafari inkl. Dune Bashing auch einen Desert Walk zu machen, der einzige Anbieter scheint jedoch das Qasr Al Sarab Hotel in der Liwa-Oase zu sein. Wissen solltest Du aber, dass man auch für diesen geführten Spaziergang in die Wüste hineinfahren (das heißt von den befestigten Straßen runter) muss, sonst gelangt man ja nicht in die zauberhafte Dünenlandschaft. Man kommt also auch hier nicht drum herum, in so einen Jeep einzusteigen, der natürlich auch schaukelt, wenn er die Dünen überquert.

Nun kann ich natürlich nur schwer einschätzen, was noch tragbar für Dich wäre. Ich zum Beispiel habe einmal einen Ausflug mitgemacht, der explizit als Dune Bashing ausgewiesen war: Die Luft wurde aus den Reifen gelassen, damit man im Sand besser navigieren kann und los ging es! Wir rutschten Hänge herunter, jagten über Hügel und schlugen wahnwitzige Haken – und doch fand ich fand es eher lax… Ich muss aber dazu sagen, dass ich selbst die schlimmsten Achterbahnen (Formula Rossa!) nicht auslasse.

Es kommt natürlich sehr darauf an, WIE der Fahrer die Dünen überquert, man kann ja auch langsam fahren und muss es nicht drauf anlegen, quer den Abhang runterzurutschen. Deswegen rate ich Dir Folgendes: Kontaktiere die Anbieter per Mail, die Dir sympathisch erscheinen und hake mal nach, ob Rücksicht genommen werden kann auf Deinen empfindlichen Magen. Viele haben im Buchungsformular ein Feld namens „Special Request“, deswegen denke ich, dass sich da garantiert was arrangieren lässt. Es geht ja im Endeffekt nur darum, Euch in einen separaten Jeep zu verfrachten, der vorsichtiger fährt als die anderen in der Kolonne. Das ist sicher kein Problem – Service wird in den VAE großgeschrieben!

Ich habe hier ein paar Agenturen gefunden, die mit der Wüstensafari von Abu Dhabi aus starten:

  • arabian-adventures.com (auf der Seite ist generell nicht die Rede von Dune Bashing – evtl. ein Zeichen dafür, dass die Wüstensafaris mit moderatem Tempo gefahren werden?)
  • orient-tours-uae.com (auch hier steht nichts vom Bashing, bei einem dieser Trips geht es sogar Richtung Liwa-Oase, wo die schönsten Dünen sind)
  • abudhabidesertsafari.net (hier gibt es explizit etwas ohne Dune Bashing, nämlich das Angebot „Dinner Only“; zwar erst ab vier Personen, ich würde aber trotzdem mal anfragen, vielleicht melden sich noch andere Interessenten)
  • abudhabi-desert-safari.com (hier ist in den FAQ ein Hinweis auf die Vorgehensweise, wenn kein Dune Bashing gewünscht ist)
  • abudhabiadventure.com (hier wird allerdings überall herausgestellt, dass es sich um Dune Bashing handelt)

Liwa Oase: Für wen lohnt sich die Reise dorthin?

Immer wieder werde ich gefragt, ob sich eine Reise durch die Rub-al-Khali zur Liwa Oase überhaupt lohne. Immerhin sei der Flug nach Abu Dhabi bzw. Dubai und der Aufenthalt dort schon teuer genug. Wenn nun noch ein Mietwagen für den Trip nach Liwa geliehen und eventuell ein teures Wüstenhotel bezogen werden müsse, stiegen die Kosten der Reise schon unversehens an.

Zweifler behaupten, dass es in einer lebensfeindlichen Umgebung wie der Wüste nichts zu entdecken gebe und schnell Langeweile aufkomme. Zudem sei ja auch die unerträgliche Hitze nicht zu vernachlässigen. Sehenswürdigkeiten im ursprünglichen Sinne des Wortes gebe es dort kaum und auch in punkto Touristen-Entertainment herrsche dort eher die berühmt-berüchtigte Flaute.

Dies kann ich alles bejahen! Doch wer erwartet schon tatsächlich in einer Wüstenoase wie Liwa, dass er dort ausgedehnte Einkaufsbummel machen oder Kneipen mit Live-Musik besuchen könne? Schließlich geht es hier darum, sich allein der Faszination Wüste hinzugeben und diese fremdartige Naturlandschaft als einen Ort der Stille und Schönheit zu entdecken – und schließlich zur Ruhe zu kommen.

Was können Touristen von Liwa erwarten?

Tatsächlich bekommt man in den kleinen Dörfern der Liwa-Oase kaum je einem Menschen zu sehen und auch die wenigen vorhandenen Einkaufslädchen wirken wenig einladend, sondern eher wie ausgestorben. Auf Komfort muss man – wie überall in den Emiraten – dennoch nicht verzichten, wenn man sich in eines der großen Hotels rund um Liwa einmietet.

Hier wird den Gästen ganz im Sinne arabischer Gastfreundschaft, die schon bei den Beduinen, die früher in der Rub al-Khali mit ihren Kamelen lebten, eine lebenswichtige Rolle gespielt hat, jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Und wem der Sinn doch nach etwas Action steht, kommt bei den dort angebotenen „Desert Activities“ voll auf seine Kosten.

Ich kann das Experiment Liwa-Oase und überhaupt Rub-al-Khali bedingungslos empfehlen, denn ich habe Skeptiker erlebt, die erst vor Ort die Schönheit der Wüste für sich entdeckt haben. Mindestens 2-3 Tage sollten für einen Abstecher in diese Gegend Abu Dhabis eingeplant werden. So bleibt neben dem Besuch der Moreeb Düne, Kamelreiten und Dune Bashing noch viel Zeit zum Träumen.